Erythrit

Der hohe Zuckergehalt in vielen Lebensmitteln hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Problem entwickelt. Viele Menschen essen tagtäglich viel zu viel Zucker, was sich in mehrfacher Hinsicht auf die Gesundheit auswirkt. Allerdings ist auch ein Gegentrend zu beobachten. Alternativen zum klassischen Zucker erfreuen sich wachsender Beliebtheit und immer mehr Menschen geben ihnen mittlerweile den Vorzug. Erythrit gehört zu den Zuckeralternativen, die gleich aus mehreren Gründen Vorteile haben. So fehlen nicht nur viele negative Auswirkungen von Zucker, der Ersatzstoff kann sogar für die Gesundheit förderlich sein.

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Erythrit

Der hohe Zuckergehalt in vielen Lebensmitteln hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Problem entwickelt. Viele Menschen essen tagtäglich viel zu viel Zucker, was sich in mehrfacher Hinsicht auf die Gesundheit auswirkt. Allerdings ist auch ein Gegentrend zu beobachten. Alternativen zum klassischen Zucker erfreuen sich wachsender Beliebtheit und immer mehr Menschen geben ihnen mittlerweile den Vorzug. Erythrit gehört zu den Zuckeralternativen, die gleich aus mehreren Gründen Vorteile haben. So fehlen nicht nur viele negative Auswirkungen von Zucker, der Ersatzstoff kann sogar für die Gesundheit förderlich sein.

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Weitere Informationen zum Thema "Erythrit"

  1. Was ist Erythrit?
  2. Herkunft und Herstellung von Erythrit
  3. Die Unterschiede zu Zucker
  4. Im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen
  5. Vielfältiger Zuckerersatz
  6. Der gesündere Zucker
  7. Den Zuckeralkohol im Alltag nutzen
  8. Fazit

Was ist Erythrit?

Erythrit ist ein sogenannter Zuckeralkohol. Es kommt beispielsweise in verschiedenen Obstsorten natürlich vor und wird auch in großen Mengen industriell hergestellt. Im Verkauf hat es eine ähnliche Form wie klassischer Zucker. Neben der typischen Kristallvariante gibt es aber auch andere Zuckerformen wie zum Beispiel Puderzucker auf Basis von Erythrit. Rein geschmacklich ist der Stoff sehr süß, auch wenn er nicht ganz die Süße von normalem Zucker erreicht. Entsprechend müssen die Mengen bei der Nutzung auch angepasst werden, wenn Du Erythrit benutzt, um Zucker in Rezepten zu ersetzen. Mitunter können Hersteller auch eine andere Bezeichnung für den Zuckeralkohol nutzen. Bekannt sind zum Beispiel Erythritol, Sucolin oder Erylite. 

Herkunft und Herstellung von Erythrit

Wie bereits erwähnt, kommt Erythrit natürlich in verschiedenen Lebensmitteln vor. Beispiele wären Pilze, Käse, Weintrauben, Erdbeeren oder Pflaumen. Allerdings kann der Zuckeralkohol nicht einfach aus den Lebensmitteln extrahiert und dann in Kristallpulverform verkauft werden. Das natürliche Herstellungsverfahren ist relativ aufwendig. Dabei wird Weinsäure hydriert, um an den Zucker zu kommen. Aufgrund des hohen Aufwands ist dieses Verfahren aber wirtschaftlich sehr unrentabel. Daher wird es in der Herstellung von Erythrit für den allgemeinen Verbraucher kaum eingesetzt.

Stattdessen nutzen viele Hersteller Traubenzucker, den sie zusammen mit Hefe oder sogenannten osmophilen Pilze vergären. Das entstanden Gemisch wird wiederum aufgespalten, dabei entstehen verschiedene Stoffe. Zu dessen gehört neben Glycerin, Ribit und Ethanol auch Erythrit, welches dann zu einem Zuckerersatz verarbeitet und verkauft werden kann. Bekannt ist der Zuckeralkohol dabei schon seit über 150 Jahren. Der schottische Chemiker John Stenhouse entdeckte Erythrit im Jahr 1848. In Europa kann es seit 2006 ohne Beschränkungen in Lebensmitteln verwendet und verkauft werden.

Die Unterschiede zu Zucker

Der klassische Zucker wird nicht ohne Grund als großes Gesundheitsrisiko der heutigen Zeit bezeichnet. Bei Zucker handelt es sich um sogenannte einfache Kohlenhydrate. Diese sind nur bedingt gut für den Körper, da sie sehr schnell verdaut werden und den Blutzuckerspiegel nur kurz in die Höhe schießen lassen. Die Folge ist, dass das Sättigungsgefühl ebenfalls nur von kurzer Dauer ist. Zuckerreiche Nahrungsmittel sorgen dafür, dass der Hunger schnell wieder kommt und jeden Tag zu viele Kalorien konsumiert werden. Entsprechend schnell kommt es zu Übergewicht. Darüber hinaus werden Zucker auch negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit und den Blutdruck zugeschrieben sowie eine gesteigerte Gefahr von Herzkrankheiten. Die Probleme für die Zähne dürfen zudem wohl jedem bekannt sein.

All diese negativen Eigenschaften sind in Lebensmitteln mit Erythrit nicht zu befürchten. Ganz im Gegenteil. Der Zuckerersatz hat die eine oder andere Eigenschaft, die ihn sogar förderlich für die Gesundheit macht. Auch wenn sich die beiden rein optisch kaum voneinander unterschieden, sind die potenziellen Nebenwirkungen sehr unterschiedlich. Dies zeigt sich beispielsweise auch in den Kalorien. Während Erythrit praktisch keine Kalorien hat, kommen 100 Gramm Zucker auf über 380 Kalorien.

Auch wenn der Zuckeralkohol ebenfalls aus Kohlenhydrate besteht, gelangt er zu 90 Prozent über den Dünndarm in das Blut. Die Ausscheidung erfolgt normal über den Urin. Die Folge dieser Tatsache ist, dass keine Umwandlung von Erythrit in Energie stattfindet. Genau diese ist bei normalem Zucker das große Problem.
Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Lebensmittel so große Mengen an Zucker enthalten, ist es ein spürbarer Unterschied, ob klassischer Zucker oder Erythrit bei der Herstellung verwendet wurde. Besonders Softdrinks und viele Fertiggerichte enthalten Unmengen an Zucker, was die Gewichtsprobleme vieler Menschen erklärt. Mit einem Zuckerersatz lassen sich die negativen Auswirkungen deutlich reduzieren.

Im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen

Erythrit ist mittlerweile einer von mehreren Zuckeralternativen, die für eine gesündere Ernährung angeboten werden. Selbst im Vergleich zu anderen Zuckeralkoholen kann es sich aber immer noch positiv hervorheben. Die Tatsache, dass der Zuckerersatz nahezu keine Kalorien hat, lässt sich nicht über jedes Zuckeralkohol sagen. Xylit kommt beispielsweise auf einen Wert von über 200 Kalorien auf rund 100 Gramm.

Ein weiterer Vorteil ist die Auswirkung auf die Verdauung. Viele Zuckeralkohole haben das Problem, dass sie in größeren Mengen zu Durchfall und Blähungen führen können. Aus diesem Grund wird auch empfohlen, den Körper erst einmal langsam an den neuen Zuckerstoff zu gewöhnen und die Menge von Tag zu Tag etwas zu steigern. Im Falle von Erythrit sind diese Nebenwirkungen aber deutlich reduziert. Vollkommen ausschließen lassen sie sich zwar nicht, die Wahrscheinlichkeit ist aber deutlich geringer. Trotzdem ist es empfehlenswert, die Sache langsam anzugehen und Deinen Körper nach und nach an den neuen Zucker zu gewöhnen.

Vielfältiger Zuckerzusatz

Zucker ist nicht gleich Zucker. Je nach Einsatz und Lebensmittel können ganz unterschiedliche Zuckersorten zum Einsatz kommen. Dieser Tatsache tragen auch die Hersteller von Zuckerersatzstoffen Rechnung, wie sich beim Angebot von Erythrit zeigt. Wer den klassischen Kristallzucker benötigt, wie er für das Kochen und Backen verwendet wird, der ist bei Xucker light oder bei ESN Erythrit genau richtig. Das Produkt besteht zu 100 Prozent aus Erythrit.

Gerade beim Backen wird aber auch gern einmal eine andere Zuckerart benötigt. Für Kuchen oder Plätzchen braucht es häufig Puderzucker, um den perfekten Geschmack zu schaffen. Auch hier finden sich aber Alternativen von Xucker, die auch einen Puderzucker im Angebot haben. Gleiches gilt auch für braunen Zucker. Dieser ist beispielsweise ideal zum Süßen von Getränken wie Tee oder wenn der Naturjoghurt mit Früchten und einem gesunden Zucker aufgewertet werden soll. Die Marke Xucker brauner Xucker Bronxe ist hier genau die richtige Wahl.

Der gesündere Zucker

Warum viele Menschen beim Thema Zucker sofort negative Gedanken haben, ist bei den gesundheitlichen Auswirkungen alles andere als verwunderlich. Im Falle von Erythrit sind diese aber schnell zu vernachlässigen, ganz im Gegenteil. Der Zuckeralkohol kann sogar gut für den Körper sein. Die Tatsache, dass er fast keine Kalorien enthält, macht ihn perfekt für alle, die abnehmen wollen oder eine Diät machen. Während normaler Zucker dafür sorgt, dass Du schnell wieder Hunger bekommst und zudem noch Kalorien hat, ist dieser Effekt bei Erythrit nicht zu beobachten. Entsprechend empfehlenswert ist er als Zuckerersatz im Falle einer Diät.

Darüber hinaus können auch Sportler ohne Bedenken zugreifen. Der Zuckeralkohol hat keine Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Es bleibt das erwähnte Problem des schnell wiederkehrenden Hungers aus. Auch sorgt diese Tatsache dafür, dass der Zuckeralkohol damit für Diabetiker geeignet ist. Gleiches gilt auch für Menschen mit Laktose- oder Fruktose Intoleranz. Zudem sind die Produkte vegan, sodass sich auch Veganer keine Gedanken machen müssen.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Wirkung auf die Zähne. Klassischer Zucker ist der Hauptgrund, warum so viele Menschen heute Probleme mit Karies haben. Gerade im Vergleich zu den vergangenen Jahrhunderten ist die zuckerreiche Ernährung ein echter Faktor bei Zahnproblemen geworden. Erythrit ist auch aus Sicht der Zähne die bessere Alternative. Der Stoff hat keine kariesfördernde Wirkung und kann daher problemlos gegessen werden. Mitunter wird ihm sogar eine schützende Wirkung zugeschrieben. Ähnlich wie bei Xylit sind Mundspülungen mit dem Zuckeralkohol durchaus üblich. Durch die Mundspülungen wird das Sinken des pH-Wertes verhindert, was den Kariesbakterien das Leben schwer macht.

Der Zuckeralkohol im Alltag nutzen

Erythrit kann im Alltag ganz ohne Probleme als Zuckerersatz verwendet werden. Egal, ob beim Kochen oder Backen: Wenn Du für ein Rezept Zucker benötigst, dann ist der Zuckeralkohol eine empfehlenswerte Alternative. Auch beim Auflösen in Flüssigkeiten gibt es keine Probleme, sodass der Zuckeralkohol beispielsweise auch zum Süßen von Kaffee oder Tee infrage kommt. Dabei musst Du Dir auch keine Gedanken darüber machen, den gekauften Zuckerstoff sehr trocken zu lagern. Erythrit nimmt keine Feuchtigkeit aus der Luft auf, sodass auch nicht die Gefahr besteht, dass das Pulver verklumpt.

Beachten solltest Du aber den geringeren Süßungsgrad. Im Vergleich zu normalem Zucker kommt Erythrit nur auf rund 70 Prozent der Süße. Willst Du bei Rezepten oder beim Backen also eine ähnliche Süße erreichen, dann solltest Du das Rezept entsprechend anpassen und die Menge an Zuckerersatz erhöhen. Nicht immer lässt sich dies dabei rein mathematisch lösen. Anstatt einfach 30 Prozent mehr zu nehmen, ist es klüger, die Sache abzuschmecken, bis Du das perfekte Verhältnis gefunden hast.

Beim Backen und Kochen solltest Du zudem darauf achten, dass Erythrit nicht karamellisiert. Sieht das Rezept eine Karamelisierung vor, dann solltest Du eher auf herkömmlichen Zucker zurückgreifen, da auch andere Zuckeralkohole dieses Problem haben. Im Gegenzug kannst Du den Stoff aber auch abseits der Küche benutzen. Forschungen haben gezeigt, dass Erythrit sich beispielsweise auch als Fruchtfliegenfalle eignet.

Fazit

Aufgrund seiner vielen negativen Wirkungen gehört Zucker nicht ohne Grund zu den Dingen, die in der täglichen Ernährung möglichst vermieden werden sollte. Eine gute Möglichkeit, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, ist eine Zuckeralternative wie Erythrit. Nicht nur fehlen diese vielen negativen Eigenschaften von Zucker, er bringt auch eine ganze Reihe von positiven Dingen mit. So eignet sich der Zuckeralkohol für Diäten, Diabetiker, Veganer und Menschen, die eine Laktose- oder Fruktoseintoleranz. Auch die Zähne können von dem Zuckerersatz profitieren. Zu beachten ist allerdings, dass der Süßegrad etwas geringer ist. Erythrit ist nur rund 70 Prozent so süß wie normaler Zucker.

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