Taurin

Ob es wohl Zufall ist, dass der vielleicht bekannteste Energy Drink Hersteller "Red Bull" ausgerechnet einen Stier als Markenzeichen gewählt hat? Plausibel wäre das allemal, denn Taurin, ein Hauptbestandteil des aufputschenden Getränks, wird aus der Stiergalle gewonnen. Daher stammt auch die Bezeichnung. Taurin leitet sich von dem lateinischen Wort "Taurus" für Stier ab. Seit 1827 ist die Aminosäure bekannt und geriet seit ihrer Entdeckung aufgrund der fragwürdigen Beigabe in Energy Drinks immer mehr in die Kritik. Sportler wiederum schwören auf die leistungssteigernde Wirkung. Aber wer hat denn nun Recht? Wir erklären Dir, was es wirklich mit der Aminosäure auf sich hat, wie Du sie korrekt anwendest und was Du bei der Dosierung beachten musst.

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Taurin

Ob es wohl Zufall ist, dass der vielleicht bekannteste Energy Drink Hersteller "Red Bull" ausgerechnet einen Stier als Markenzeichen gewählt hat? Plausibel wäre das allemal, denn Taurin, ein Hauptbestandteil des aufputschenden Getränks, wird aus der Stiergalle gewonnen. Daher stammt auch die Bezeichnung. Taurin leitet sich von dem lateinischen Wort "Taurus" für Stier ab. Seit 1827 ist die Aminosäure bekannt und geriet seit ihrer Entdeckung aufgrund der fragwürdigen Beigabe in Energy Drinks immer mehr in die Kritik. Sportler wiederum schwören auf die leistungssteigernde Wirkung. Aber wer hat denn nun Recht? Wir erklären Dir, was es wirklich mit der Aminosäure auf sich hat, wie Du sie korrekt anwendest und was Du bei der Dosierung beachten musst.

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Weitere Informationen zum Thema "Taurin"

  1. Was ist Taurin?
  2. Der Nutzen von Taurin für Deinen Körper
  3. Besonders als Sportler profitierst Du von Taurin
  4. Stimmt es, dass Taurin die Ausdauer steigert?
  5. Wie Dein Körper Taurin verarbeitet
  6. Taurin Supplements
  7. Verschiedene Dosierungsformen
    1. Taurin als Kapselform
    2. Taurin als Tablettenform
    3. Taurin als Pulverform
    4. Taurin aus natürlichen Lebensmitteln
  8. Wie und wann Du Taurin am besten zuführst
  9. Was Du bei der Dosierung beachten solltest
  10. Gibt es auch Nebenwirkungen?
  11. Fazit

Was ist Taurin?

Taurin wurde 1827 erstmals aus einer Stiergalle gewonnen. Seitdem sprechen viele Menschen von einer Aminosäure, was allerdings nur bedingt richtig ist. Um genau zu sein, handelt es sich um eine Aminosulfonsäure, da sie als Abbauprodukt aus den echten Aminosäuren Cystein und Menthionin hervorgeht. Da diese beiden Aminosäuren im menschlichen Organismus vorhanden sind, ist der Körper in der Lage, Taurin eigenständig zu bilden. Somit ist die Aminosulfonsäure nicht essentiell.

Der Nutzen von Taurin für Deinen Körper

Um die gesundheitliche Wirkung des Taurins ranken sich allerlei Mythen. Die Aminosulfonsäure ist Hauptbestandteil von Energy Drinks und ist daher in erster Linie für ihren Ruf als aufputschendes Mittel bekannt. Sowohl Sportler als auch Berufstätige versprechen sich mehr Konzentration, körperliche Fitness und Wachsamkeit von dem Konsum. Ob der künstlich erstellte Mix aus Koffein und dem Wirkstoff wirklich hält, was er verspricht, ist umstritten.
Taurin in reiner Form wirkt sich hingegen sehr positiv auf den Körper aus. Der Ruf der munter machenden Wirkung kommt nicht von ungefähr. In der Tat regt Taurin den Stoffwechsel an, indem es den Insulinspiegel stark beeinflusst. Die Moleküle haften sich nämlich an die Fettteilchen Deines Gewebes. Dort ändern sie deren Struktur dahin gehend, dass das Fett schneller löslich wird. In dieser Form kann der Stoffwechsel Deine überflüssigen Pfunde mit Leichtigkeit abbauen.
Noch viel wichtiger ist aber die entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaft des Taurins. Unter Deinen Körperzellen befinden sich auch einige "schwarze Schafe". Diese tragen Krankheitserreger in sich, breiten sich rasant aus und stehen sogar im Verdacht, Tumore zu bilden. Da sie sich sehr gut tarnen können, erkennt Dein Immunsystem sie nicht automatisch. Nur Stoffe mit antioxidativer Eigenschaft entlarven die "freien Radikalen". Gleichmaßen sind sie in der Lage, sie effektiv zu bekämpfen. Aus diesem Grund schützt Taurin Deine Zellmembranen und schützt Dich vor Infekten oder schlimmeren Erkrankungen.

Besonders als Sportler profitierst Du von Taurin

Der Zellschutz ist vor allem für Dich als Sportler von Bedeutung. Indem sich Deine Zellen schneller regenerieren oder erst gar nicht von freien Radikalen befallen werden, können sie mehr Nährstoffe und Spurenelemente zu Deinen Muskeln transportieren. Daraus resultieren eine schnellere Erholung und ein Schutz vor Überlastung beim Training. Eine verbesserte Regeneration ist vor allem das Ergebnis einer geringeren Laktatkonzentration im Blut. Laktat ist eine Milchsäure, die Deine Muskeln schneller ermüden lässt. Sie entsteht, wenn Dein Körper bei Anstrengung Sauerstoff verbraucht und ATP freisetzt. Taurin besitzt die Fähigkeit, Laktat abzubauen.
Auch für die Signalübertragung spielt die Aminosulfonsäure eine wichtige Rolle. Überdies sorgt sie für eine bessere Kontraktion des Herzmuskels. Demzufolge steigt Dein Puls, sodass das Blut schneller durch Deine Adern fließt. Muskeln und Organe werden auf diese Weise besser mit Sauerstoff versorgt. Im Gegensatz zu Bluthochdruck muss sich Dein Herz für die Pumpleistung aber nicht anstrengen.

Stimmt es, dass Taurin die Ausdauer steigert?

Für viele Ausdauersportler sind Energy Drinks die steten Trainingsbegleiter. Da Dein Herz eine bessere Pumpleistung vollbringt und mehr Sauerstoff durch den Körper befördert, existiert die Annahme, taurinhaltige Getränke steigerten automatisch die Kondition. Forscher konnten diese These jedoch nicht belegen. Wahrscheinlich handelt es sich lediglich um einen Placebo-Effekt. Tierversuche lassen allerdings vermuten, dass die Aminosulfonsäure tatsächlich die Körperkraft steigern kann.

Wie Dein Körper Taurin verarbeitet

Taurin liegt als Taurocholsäure in Deiner Galle vor. Es ist gut wasserlöslich wird in der Leber und im Gehirn in seiner reine Form umgewandelt. Die Aminosufonsäure ist ein Abbauprodukt aus den Aminosäuren Cystein und Menthionin. Für die Umstrukturierung in den entsprechenden Organen benötigt Dein Körper unbedingt das Vitamin B6. Wenn Du Dich beim Training verausgabst und Dein Körper Sauerstoff verbraucht, findet die Umwandlung statt. Täglich bildet Dein Körper rund 125 mg Taurin aus den genannten Ausgangsstoffen. Die gebildete Amniosulfonsäure wird in großen Mengen vorwiegend in den Muskelzellen, in den Augen, dem Herz und im Blut gelagert.

Taurin Supplements

Taurin kommt als Medizin häufig bei der parentalen Ernährung zum Einsatz. Bei dieser speziellen Therapie werden Menschen ausschließlich mit künstlicher Ernährung gesättigt, da sie aufgrund bestimmter Krankheiten nicht mehr in der Lage sind, normale Lebensmittel zu konsumieren. Diese "Astronautenkost" wie der Volksmund die parentale Ernährung bezeichnet, ist natürlich nicht für Dich gedacht. Obendrein ist sie nicht frei verkäuflich. Möchtest Du Deine Leistung jedoch trotzdem mithilfe der Aminosulfonsäure steigern, erhältst Du bei uns die passenden Produkte.

Verschiedene Dosierungsformen

Menschen, die parental ernährt werden, haben hinsichtlich der Darreichungsformen des Taurins leider nicht besonders viel Auswahl. Du kannst Dich also glücklich schätzen, dass Du die Art der Einnahme dank verschiedener Produkte selbst nach Deinen Vorlieben gestalten kannst. Die drei gängigsten Dosierungsformen stellen wir Dir im Folgenden vor.

Taurin als Kapselform

Du magst es unkompliziert und hast keine Probleme, größere Pillen zu schlucken? Dann ist die Kapselform genau das Richtige für Dich. Der Wirkstoff ist bei dieser Darreichungsform von einer verdaubaren Hülle umschlossen. Diese weist eine Struktur auf, die Deinen körpereigenen Zellen stark ähnelt. So verhindern Hersteller, dass die Kapsel bereits vor dem Eintreffen im Magen verdaut wird und das Taurin unkontrolliert ins Gewebe gelangt. Solange Du die Hülle nicht zerkaust, besteht die Garantie, dass eine große Menge des Wirkstoffs in Deinem Verdauungstrakt ankommt, wo er verwertet werden kann.

Taurin als Tablettenform

Taurin Tabletten sind den Kapseln sehr ähnlich. Auch sie werden mit einem großen Glas Wasser hinunter gespült und besitzen bei guter Qualität einen schützenden Film. Taurin Tabletten eignen sich optimal für unterwegs, da die Einnahme sehr schnell von statten geht und sie in jede Sporttasche passen.

Taurin als Pulverform

Manche Menschen empfinden es allerdings als unangenehm, Kapseln oder Tabletten zu schlucken. Bereitet Dir die Einnahme ebenfalls Schwierigkeiten, greifst Du am besten zur Pulverform. Das Pulver ist leicht löslich und lässt sich optimal in Getränke mischen. Wähle am besten ein geschmacksneutrales Produkt. Supplements, die mit Aromen angereichert sind, enthalten ohnehin zu viel Zucker. Im Gegensatz dazu sparen die Hersteller an hochwertigen Zutaten.

Taurin aus natürlichen Lebensmitteln

Wenn Du Dich ausgewogen ernährst, nimmst Du in der Regel rund 400 mg Taurin am Tag auf. Das entspricht in etwa der erforderlichen Menge, um Deinen Tagesbedarf zu decken. Auf Energy Drinks bist Du also nicht angewiesen. Stattdessen können auch folgende Lebensmittel auf Deinem Teller landen:
- Fleisch
- Innereien
- Milch
- Eier
- Fisch
- Meerestiere/- früchte

Wie und wann Du Taurin am besten zuführst

In Energy Drinks wird Taurin häufig mit Koffein kombiniert. Eine Mischung, die zur Optimierung der Konzentration und der Aufmerksamkeit beitragen soll. Experten sehen diese Verbindung allerdings sehr kritisch. Insbesondere wenn sich auch noch Alkohol hinzugesellt, wie es bei selbst hergestellten Soft Drinks häufig der Fall ist, kannst Du ernste körperliche Schäden davon tragen.

Was Du bei der Dosierung beachten solltest

Genaue Dosierungsempfehlungen für die Aminosulfonsäure existieren nicht. Je nachdem, ob Du Dich ausschließlich von natürlichen Lebensmitteln ernährst, oder ob Du Taurin bewusst mit Supplements zuführst, schwankt der tägliche Konsum zwischen 500 und 2000 mg. Eine sehr große Spanne, die trotzdem keinen Unterschied für Deine Gesundheit macht. In Studien fanden Forscher heraus, dass eine Überdosierung kaum möglich ist.

Gibt es auch Nebenwirkungen?

Die einzige Nebenwirkung, von der Du bei einer zu hohen Aufnahme ausgehen musst, ist der Abfall Deines Blutdrucks. Dieses Phänomen wiesen jedenfalls Tiere auf, denen man die Aminosulfonsäure in viel zu hohen Mengen verabreichte. Ganz anders verhält es sich jedoch bei einem hohen Konsum von Energy Drinks. Der erhoffte Effekt der Ausdauersteigerung ist nicht bewiesen. Darüber hinaus beeinflussen die Soft Drinks Deine Konzentration eher negativ. Das liegt jedoch nicht daran, dass Taurin schädlich ist, sondern an der Kombination mit anderen Wirkstoffen wie zum Beispiel Koffein. Mögliche Folgen, die schon bei geringen Mengen eines Energy Drinks auftreten sin - Unruhe
- Nervosität
- Herzrasen
- Herzrhythmusstörungen
- Krämpfe
- Übelkeit
- Kreislaufzusammenbruche
Überdies ist die Aminosulfonsäure in Energy Drinks zwar in großen Mengen enthalten, der ebenfalls hohe Zuckergehalt hemmt jedoch die Bio-Verfügbarkeit. Taurin aus Supplements kann Dein Körper wesentlich besser aufnehmen. Vor allem als Sportler ist es Dir bestimmt auch wichtig, auf Deine Figur zu achten. Energy Drinks bringen Deinen Insulinhaushalt durcheinander und machen auf Dauer dick.

Fazit

Zwar wird Taurin häufig in Energy Drinks gemischt und besitzt daher einen schlechten Ruf, mit dem unkontrollierten Auf und Ab der Aufmerksamkeit hat die Aminosulfonsäure in reiner Form aber nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, der Wirkstoff ist wichtig für Deine Gesundheit, schützt Deine Zellen und besitzt eine antioxidative Wirkung. Daher lohnt es sich durchaus, als Sportler Supplements einzunehmen. Normalen Menschen gelingt es aber auch, ihren Tagesbedarf mit einer ausgewogenen Ernährung zu decken. Vertraue also nicht auf den schlechten Ruf des Taurins. Ab jetzt weißt Du besser, dass es sich bei der Aminosulfonsäure um einen sehr wichtigen Stoff für Deinen Organismus handelt.

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